Orientteppich Sarough 202 x 202 cm Wolle handgeknüpft

1209$

Handgeknüpfter Sarough Orientteppich | Knotendichte: 120.000 – 140.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 202 x 202 cm | Muster: Orientalisch, Allover-Design in Beige | Zustand: Neu und perfekt

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Inventarnummer: 363C6D4F

Beschreibung

Sarough Mir Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser runde Orientteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Die Verarbeitung von Wolle verbindet eine weiche Haptik mit einer strapazierfähigen Oberfläche. Beim Handknüpfen entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Dadurch wird das Muster nicht maschinell wiederholt, sondern in einer eigenständigen handwerklichen Ausführung aufgebaut. Die handgeknüpfte Herstellung gehört zu den traditionellen Verfahren der orientalischen Teppichkunst und erfordert eine sorgfältige, gleichmäßige Arbeit.

Die Knotendichte liegt bei 120.000 – 140.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Motiven und sorgt für eine kompakte Teppichstruktur. Die Schurwolle bildet dabei die sichtbare Florfläche und verleiht dem Teppich seine charakteristische textile Oberfläche. Mit einer Dicke von ca. 15 mm besitzt er eine deutlich wahrnehmbare Florhöhe. Der Teppich ist als neu und perfekt beschrieben.

Die Kombination aus handgeknüpfter Technik, Schurwolle und dichter Knotenstruktur bestimmt die Verarbeitung dieses Einzelstücks. Wolle wird seit langer Zeit für Orientteppiche verwendet, weil sie sich färben, verspinnen und zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt. Ihre natürliche Faserstruktur unterstützt ein angenehmes Gehgefühl. Die Pflege sollte der handgeknüpften Wolloberfläche angepasst werden, damit die Ausführung und die Farbwirkung erhalten bleiben.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Indien und ist daher als Orientteppich einzuordnen. Die Bezeichnung Sarough Mir beschreibt seine Designrichtung beziehungsweise seinen Teppichtyp; sie macht aus diesem in Indien gefertigten Stück keinen Perserteppich. In der orientalischen Teppichwelt werden Mustertraditionen häufig über regionale Namen, Handelsbezeichnungen und charakteristische Entwürfe weitergegeben. Ein solcher Name kann deshalb auf eine gestalterische Tradition verweisen, ohne die tatsächliche Herstellung des einzelnen Teppichs zu bestimmen.

Sarough ist als Name mit einer iranischen Teppichtradition verbunden. Teppiche aus dieser Tradition werden häufig mit fein gegliederten floralen Kompositionen, geordneten Rapporten und einer ausgewogenen Farbgestaltung in Verbindung gebracht. Der vorliegende Teppich greift die Bezeichnung Sarough Mir als Gestaltungsvorlage auf, seine Herkunft ist jedoch Indien. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig: Herkunft und Mustername können voneinander abweichen, wenn ein Entwurf in einem anderen Land handwerklich umgesetzt wird.

Die Teppichkunst in Iran und Indien besitzt jeweils eigene historische Entwicklungen. In Iran wurden regionale Muster über Generationen hinweg in Werkstätten und Familien weiterentwickelt. In Indien entstand ebenfalls eine bedeutende Teppichproduktion, die unterschiedliche orientalische Entwürfe in handgeknüpfter Form ausführt. Dabei werden traditionelle Bildordnungen, florale Formen und symmetrische Gestaltungsprinzipien neu interpretiert. Der Begriff Orientteppich umfasst diese verschiedenen Herstellungsorte und Traditionen, während Perserteppich ausschließlich für Teppiche iranischer Herkunft verwendet wird.

Handgeknüpfte Teppiche entstehen auf einem Knüpfstuhl. Kettfäden bilden die Grundlage, in die einzelne Florfäden eingebunden werden. Nach jeder Knotenreihe wird das Gewebe verdichtet und die Oberfläche anschließend ausgearbeitet. Die Dichte der Knoten beeinflusst, wie fein ein Muster dargestellt werden kann. Zugleich prägt sie zusammen mit dem verwendeten Garn den Griff und die Struktur des Teppichs. Diese technische Tradition erklärt, warum die Bezeichnung handgeknüpft nicht nur eine Herstellungsart, sondern auch eine bestimmte Form textiler Arbeit beschreibt.

Die Weitergabe von Teppichmotiven funktioniert über Musterzeichnungen, Werkstattwissen und die praktische Erfahrung der Knüpferinnen und Knüpfer. Sarough-Mir-Entwürfe stehen dabei für eine bestimmte ästhetische Richtung innerhalb der orientalischen Teppichgestaltung. Die Ausführung in Indien verbindet diese überlieferte Formensprache mit dem dortigen handwerklichen Herstellungsumfeld. So bleibt der Designname erhalten, während die Herkunft des konkreten Teppichs klar bei Indien liegt.

Design und Muster

Das Muster ist orientalisch angelegt und als Allover-Design in Beige gestaltet. Bei einem Allover-Design verteilt sich die Ornamentik über die gesamte sichtbare Fläche, statt sich ausschließlich auf ein einzelnes zentrales Medaillon zu konzentrieren. Dadurch entsteht ein zusammenhängender Musterrhythmus. Die beige Farbgebung wirkt zurückhaltend und bildet den farblichen Grundcharakter dieses Teppichs.

Die Gestaltung des Sarough Mir verbindet florale und geometrische Elemente. Florale Motive können Blätter, Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenformen aufnehmen. Geometrische Details strukturieren solche Motive und geben der Fläche klare Konturen. In orientalischen Teppichmustern werden organische und geometrische Formen häufig miteinander verbunden: Ranken schaffen Beweglichkeit, während Linien, Wiederholungen und Achsen für Ordnung sorgen.

Ein Allover-Muster arbeitet mit Wiederholung und Ausgewogenheit. Einzelne Ornamente werden so angeordnet, dass zwischen den Motiven ein kontinuierlicher Zusammenhang entsteht. Diese Ordnung kann fein und dicht oder großzügiger aufgebaut sein. Bei diesem Teppich wird die Gestaltung durch die beige Grundwirkung ruhig gehalten. Erdtöne und beige Nuancen werden in der traditionellen Teppichkunst oft eingesetzt, um florale Zeichnungen harmonisch in die Gesamtfläche einzubinden.

Die Bezeichnung Mir wird im Zusammenhang mit orientalischen Teppichentwürfen für eine bestimmte Musterwelt verwendet. Charakteristisch für solche Entwürfe können fein verzweigte Ranken, wiederkehrende Blumenformen und eine sorgfältige Flächenaufteilung sein. Der Name allein legt jedoch weder das Herstellungsland noch eine bestimmte Faserzusammensetzung fest. Bei diesem Stück sind die konkreten Angaben die Fertigung in Indien, der handgeknüpfte Aufbau, der Wollflor und die beige Allover-Gestaltung.

Farbe und Muster erfüllen bei einem Teppich nicht nur eine dekorative Funktion. Sie bestimmen, wie die Fläche gegliedert wird und wie sich der Teppich in einen Raum einordnet. Beige kann als neutraler Hintergrund für florale und geometrische Zeichnungen dienen. Durch die runde Form wird die ornamentale Fläche außerdem nicht von geraden Außenkanten begrenzt. Das lenkt den Blick auf den zentralen Zusammenhang des Allover-Entwurfs und unterscheidet die Wirkung von rechteckigen Teppichformaten.

Die runde Form und das durchgehende Muster lassen sich in der Raumplanung als eigenständige Gestaltungselemente betrachten. Ein runder Teppich kann einen Bereich optisch zusammenfassen, etwa unter einer Sitzgruppe oder im Zentrum eines Raumes. Diese mögliche Verwendung folgt aus Form und Design, nicht aus einer bestimmten Raumvorgabe. Der Teppich selbst wird als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Damit verbindet sich die textile Musterfläche mit einer Nutzung, bei der die Wärme vom Boden durch den Teppich geleitet wird.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die runde Form, die beige Farbgebung, das orientalische Allover-Muster, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus 100% Schurwolle. Der Teppich ist neu und perfekt. Außerdem wird er als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Seine neutrale Farbgebung ermöglicht eine Einordnung in klassische, moderne oder rustikale Wohnumgebungen, ohne dass der Teppich auf einen dieser Einrichtungsstile festgelegt ist.

Die runde Gestalt kann für zentrale Bereiche wie Wohn- oder Esszimmer eingesetzt werden. Dabei bildet die Form einen eigenen Schwerpunkt innerhalb der Raumaufteilung. Die dichte Knotenstruktur und die Wolloberfläche sind weitere Merkmale der Ausführung. Die Beschreibung hebt zudem die Verwendung nachhaltiger Materialien und die Umweltfreundlichkeit des Teppichs hervor. Für die langfristige Erhaltung der Oberfläche bleibt eine schonende Pflege wichtig.

FAQ

Wie pflege ich meinen Orientteppich?

Für die regelmäßige Reinigung sollte ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz verwendet werden. So wird die handgeknüpfte Wolloberfläche gereinigt, ohne sie durch eine rotierende Bürste unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und milder Seife behandelt werden. Dabei ist es sinnvoll, vorsichtig zu arbeiten und die betroffene Stelle nicht stark zu reiben. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann ebenfalls empfehlenswert sein. Die Häufigkeit richtet sich nach der Nutzung und dem Verschmutzungsgrad. Da der Teppich aus Schurwolle besteht, sollte die Pflege auf textile Wolloberflächen abgestimmt sein.

Woher stammt der Sarough Mir Teppich?

Dieser Sarough Mir Orientteppich stammt aus Indien. Sarough Mir ist die Bezeichnung für die Designrichtung beziehungsweise den Teppichtyp, nicht die Herkunft dieses konkreten Stücks. Deshalb wird er als Orientteppich und nicht als Perserteppich bezeichnet. Der Entwurf steht in Verbindung mit einer Sarough-Tradition der orientalischen Teppichgestaltung, wurde hier jedoch in Indien handgeknüpft. Die Angaben zur Herkunft und zur Gestaltung sind daher getrennt zu betrachten: Indien bezeichnet den Herstellungsort, während Sarough Mir die gestalterische Einordnung benennt.

Welche Vorteile hat ein handgeknüpfter Teppich?

Ein handgeknüpfter Teppich wird Knoten für Knoten gefertigt und erhält dadurch eine eigenständige Ausführung. Die Technik erlaubt eine detaillierte Umsetzung von Farben, Ornamenten und wiederkehrenden Mustern. Bei diesem Teppich verbindet sich die Handarbeit mit einer Knotendichte von 120.000 – 140.000 Knoten pro Quadratmeter und einem Flor aus 100% Schurwolle. Handgeknüpfte Teppiche gelten im Allgemeinen als hochwertig und langlebig, wenn sie passend gepflegt werden. Ihre Unterschiede zu maschinell hergestellten Teppichen liegen vor allem in der Herstellungsweise, der individuellen Ausführung und der Möglichkeit, komplexe textile Muster in Handarbeit umzusetzen.

Zusätzliche Informationen
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