









Orientteppich Peking 350 x 250 cm Wolle handgeknüpft
3195$
Handgeknüpfter Peking Orientteppich | Material: Flor 100% Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 250 x 350 cm | Muster: schwarzes Feld ohne Bordüre, regionales Design Peking | Zustand: Neu mit Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 954390C7
Beschreibung
Peking Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser klassische Peking Orientteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, während für die Kette Baumwolle verwendet wurde. Wolle ist ein traditionelles Material für geknüpfte Teppiche, weil sie sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und eine griffige, textile Oberfläche bildet. Die Baumwollkette dient als tragende Grundlage der Knüpfarbeit. In ihr werden die einzelnen Knoten befestigt, bevor der Flor durch Scheren und Nacharbeiten seine gleichmäßige Oberfläche erhält.
Der Teppich besitzt einen Hochflor von etwa zwei Zentimetern. Dadurch entsteht eine deutlich weiche und voluminöse Oberfläche, die sich optisch und haptisch von einem flachen Kelim unterscheidet. Die hohe Florstruktur nimmt Licht unterschiedlich auf und kann dadurch innerhalb der schwarzen Fläche leicht wechselnde Schattierungen zeigen. Diese Wirkung gehört zur Beschaffenheit eines höheren Wollflors und ist nicht mit einem zusätzlichen Muster zu verwechseln.
Die Ausführung wird als sehr feine Qualität bezeichnet. Zusammen mit der handgeknüpften Herstellung verweist diese Angabe auf eine sorgfältig ausgeführte textile Arbeit. Jeder Knoten wird in den vorhandenen Kettfäden befestigt; anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche geschlossen und gleichmäßig erscheint. Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs unterscheidet sich damit grundlegend von maschinellen Verfahren, bei denen das Muster technisch wiederholt wird.
Für dieses Stück sind ein Wollflor und eine Baumwollkette ausgewiesen. Weitere Materialbestandteile werden nicht genannt. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Als Zustand ist neu mit Etikett angegeben. Diese Angaben beschreiben die Ausführung und den überlieferten Verkaufszustand, ohne zusätzliche Aussagen über Alter, Gebrauchsspuren oder eine frühere Nutzung zu machen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Peking Teppich aus China bezeichnet. Peking, heute häufig auch Beijing genannt, steht in der Teppichkunde für eine chinesische Gestaltungstradition, deren Bildsprache sich von den geometrisch streng gegliederten Mustern vieler west- und zentralasiatischer Knüpfregionen unterscheidet. Chinesische Teppiche entwickelten ihre eigene Formensprache aus höfischen, religiösen und dekorativen Bildmotiven. Dabei wurden Ornamente nicht ausschließlich als Flächenschmuck verstanden, sondern oft auch als Zeichen mit kultureller Bedeutung.
Die chinesische Teppichkunst hat eine lange Geschichte. Teppiche wurden in repräsentativen Innenräumen, in Wohnbereichen und in religiös geprägten Umgebungen eingesetzt. Ihre Muster konnten auf Pflanzen, Tiere, Glückssymbole, Wolkenformen oder stilisierte Gegenstände Bezug nehmen. Im Lauf der Zeit veränderten sich Farben, Kompositionen und die Gewichtung einzelner Symbole. Peking Teppiche werden deshalb nicht durch ein einziges, unveränderliches Muster definiert, sondern durch eine Gruppe chinesischer Gestaltungsprinzipien und die damit verbundene Herkunftsbezeichnung.
Die traditionelle chinesische Ornamentik arbeitet häufig mit klar erkennbaren Einzelmotiven und einer ausgewogenen Anordnung. Blumen, Blätter, Ranken, Wolken und symbolische Gegenstände können ornamental vereinfacht werden, sodass sie in eine Teppichfläche eingefügt werden können. Auch die Farbwahl folgt oft einer bewusst gesetzten Beziehung zwischen Grundfläche und Dekor. Eine dunkle Fläche kann dabei als ruhiger Hintergrund dienen, auf dem einzelne Formen besonders deutlich hervortreten. Bei diesem Teppich ist als Farbe Schwarz genannt.
Die Bezeichnung Peking beschreibt hier das regionale Design des Teppichs. Sie ist im Zusammenhang mit dem chinesischen Ursprung und der genannten regionalen Gestaltung zu verstehen. Die Bezeichnung macht aus dem Stück keinen Perserteppich. Er ist ein Orientteppich aus China und wird handgeknüpft. Diese Unterscheidung ist bei der Einordnung wichtig, weil Herkunft, Technik und Musterbezeichnung unterschiedliche Informationen liefern: China bezeichnet die Herkunft, Peking die regionale Designtradition, und die Handknüpfung die Herstellungsweise.
Bei handgeknüpften Teppichen aus China verbinden sich textile Handarbeit und dekorative Tradition. Die Kette wird zunächst auf dem Webstuhl eingerichtet. Danach entsteht der Flor Knoten für Knoten. Reihe für Reihe wird das Muster aufgebaut, während die Schussfäden und die weitere Bearbeitung für Stabilität und Form sorgen. Am Ende wird die Oberfläche geschoren und kontrolliert. Die konkrete Ausführung kann je nach Werkstatt, Zeit und Entwurf variieren. Für dieses Exemplar ist die Herstellung als handgeknüpft und die Qualität als sehr fein beschrieben.
Design und Muster
Das Design dieses Peking Teppichs wird durch ein schwarzes Feld ohne Bordüre bestimmt. Das Feld ist damit nicht von einem umlaufenden Rand eingefasst. Bei vielen Teppichen übernimmt eine Bordüre die Aufgabe, das Zentrum zu begrenzen und einen Übergang zum Außenrand zu schaffen. Eine bordürenlose Komposition verzichtet auf diese Rahmung und lenkt die Wahrnehmung unmittelbar auf die zusammenhängende Fläche.
Ein schwarzes Feld kann in der Raumwirkung geschlossen und ruhig erscheinen. Der hohe Wollflor verändert dabei den Eindruck der Farbe je nach Lichteinfall und Betrachtungsrichtung. Aufgerichtete Fasern wirken anders als niedergelegte Fasern, sodass eine einfarbige Fläche subtile tonale Unterschiede zeigen kann. Solche Veränderungen sind Eigenschaften des Flors und stellen kein zusätzlich angegebenes Farb- oder Musterfeld dar. Als Grundfarbe ist ausschließlich Schwarz genannt.
Die Bezeichnung klassisch verweist auf eine traditionelle, zeitübergreifende Gestaltung und nicht auf ein einzelnes, im Text genanntes Ornament. Das ausgewiesene regionale Design ist Peking. Für diesen Teppich wird keine Medaillonform, kein florales Einzelmotiv und kein weiteres Ornament ausdrücklich angegeben. Deshalb steht die Beschreibung des schwarzen Feldes ohne Bordüre im Mittelpunkt. Sie erklärt die sichtbare Komposition, ohne nicht genannte Musterbestandteile zu ergänzen.
In der chinesischen Teppichgestaltung können freie Flächen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie dekorierte Bereiche. Ein Muster muss nicht zwangsläufig aus einer Vielzahl kleiner Ornamente bestehen. Auch die Gewichtung von Fläche, Farbe und Rand kann die Charakteristik eines Entwurfs bestimmen. Ein schwarzes, nicht durch eine Bordüre unterbrochenes Feld erzeugt eine andere Ordnung als ein zentral betonter Entwurf mit mehreren dekorativen Einfassungen. Die reduzierte Komposition lässt sich daher als eigenständige Gestaltung innerhalb der Peking-Tradition beschreiben.
Die textile Oberfläche unterstützt diese Gestaltung. Bei einem Hochflor wird die Farbe nicht wie bei einer glatten, bedruckten Fläche wahrgenommen. Die Fasern stehen in einer räumlichen Struktur und reagieren auf die Richtung des Lichts. Wolle kann dadurch eine weiche, leicht bewegte Farbwahrnehmung erzeugen, obwohl die Grundfarbe einheitlich angegeben ist. Diese optische Eigenschaft ergänzt das schwarze Feld, ersetzt aber keine zusätzliche Musterangabe.
Das Zusammenspiel aus schwarzem Feld, fehlender Bordüre, Peking-Design und hoher Wolloberfläche bildet die gestalterische Grundlage dieses Einzelstücks. Die handgeknüpfte Technik verbindet die Fläche mit einer traditionellen chinesischen Herstellungsweise. Jeder Teppich bleibt dabei ein Einzelstück, weil handwerkliche Ausführung, Florbearbeitung und die konkrete Verteilung der Knoten nicht in exakt derselben Form wiederholt werden. Über die genannten Merkmale hinaus wird kein weiteres Motiv behauptet.
Besonderheiten
Zu den ausgewiesenen Besonderheiten gehören das schwarze Feld ohne Bordüre, der Hochflor, die sehr feine Qualität und die handgeknüpfte Herstellung. Der Flor besteht aus reiner Wolle, die Kette aus Baumwolle. Dadurch sind Material und Aufbau klar voneinander unterschieden. Die Oberfläche ist etwa zwei Zentimeter hoch und besitzt dadurch die für Hochflor typische ausgeprägte textile Tiefe.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Außerdem wird er als neu mit Etikett geführt. Diese Information kennzeichnet den angegebenen Zustand bei der Präsentation. Eine Aussage über eine frühere Nutzung, ein bestimmtes Herstellungsjahr oder eine Signatur ist nicht enthalten und wird daher nicht ergänzt. Die Bezeichnung als Einzelstück ergibt sich aus der individuellen handgeknüpften Ausführung.
FAQ
Ist dieser Teppich ein Perserteppich?
Nein. Dieser Teppich wird als Peking Teppich aus China beschrieben und ist damit ein Orientteppich. Die Bezeichnung Peking verweist auf das regionale Design beziehungsweise die chinesische Gestaltungstradition. Die handgeknüpfte Technik und das schwarze Feld ohne Bordüre ändern nichts an der Herkunft. Ein Mustername oder eine regionale Designbezeichnung macht einen chinesischen Teppich nicht zu einem Perserteppich.
Aus welchem Material besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus 100% Wolle. Für die Kette ist Baumwolle angegeben. Die Wolle bildet die sichtbare, hohe Oberfläche des Teppichs, während die Baumwollkette die Grundlage für die Knüpfarbeit bildet. Der Teppich ist handgeknüpft und wird als sehr feine Qualität beschrieben. Weitere Materialangaben sind für dieses Stück nicht ausgewiesen.
Welche Gestaltung besitzt der Peking Teppich?
Der Teppich besitzt ein schwarzes Feld ohne Bordüre. Als regionales Design ist Peking angegeben. Eine zusätzliche Medaillonform, ein bestimmtes Blumenmotiv oder ein weiteres Ornament wird nicht genannt. Die Wirkung entsteht daher aus der zusammenhängenden schwarzen Fläche, dem Verzicht auf eine umlaufende Einfassung und der hohen Wolloberfläche. Der Teppich wird als klassisch bezeichnet und ist neu mit Etikett.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















