




















Orientteppich Ghom 291 x 196 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 1598$746$Aktueller Preis ist: 746$
Handgeknüpfter Indo Ghom Orientteppich | Knotendichte: 360000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 291 x 196 cm | Muster: Floral Ghom Medaillon | Zustand: Gebraucht, in gutem Zustand, professionell gewaschen | Herkunft: Indien
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1001200003441
Beschreibung
Ghom Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Indo Ghom Orientteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100 % aus Wolle, während die Kette aus 100 % Baumwolle gefertigt ist. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten Grundmaterialien klar benannt: Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, Baumwolle dient als tragende Kette im Aufbau des Gewebes. Die Kombination beider Materialien gehört zu den verbreiteten technischen Lösungen in der Teppichherstellung.
Die Knotendichte beträgt 360000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten innerhalb der Fläche gesetzt sind. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Kette eingebunden und anschließend durch weitere Schussfäden gesichert. So entsteht der Flor nicht durch ein maschinelles Druck- oder Webverfahren, sondern durch eine Folge vieler manueller Arbeitsschritte.
Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer natürlichen Faserstruktur verwendet. Sie kann Farbstoffe aufnehmen und verleiht dem Flor eine textile, griffige Oberfläche. Baumwolle lässt sich zu gleichmäßigen Kettfäden verspinnen und bildet dadurch eine geordnete Grundlage für das Knüpfen. Bei diesem Stück bleiben die Materialangaben auf den Wollflor und die Baumwollkette beschränkt. Der Teppich ist gebraucht und wurde professionell gewaschen.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft dieses Teppichs ist Indien. Die Bezeichnung Indo Ghom verweist auf einen in Indien gefertigten Orientteppich, dessen Musterwelt an die Ghom-Tradition angelehnt ist. Ghom, auch Qom genannt, liegt im Iran und ist als Teppichregion für fein ausgearbeitete florale Kompositionen und Medaillonmuster bekannt. Diese stilistische Herkunft darf nicht mit dem tatsächlichen Herstellungsort dieses Teppichs verwechselt werden: Das vorliegende Stück stammt aus Indien.
Ghom entwickelte sich im iranischen Teppichhandwerk zu einem Zentrum für sorgfältig komponierte, häufig sehr detailreiche Entwürfe. Die regionale Tradition verbindet eine präzise Zeichnung mit einer klar geordneten Gesamtanlage. Ein zentrales Medaillon, Ranken, Blüten und eine fein geführte Bordüre können dabei zu einem geschlossenen Bild zusammenfinden. Die Muster sind oft so angelegt, dass die Fläche trotz vieler Einzelheiten eine erkennbare Mitte und eine ausgewogene Begrenzung behält.
Die Geschichte des Teppichknüpfens in Ghom reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Über Generationen wurden dort Kenntnisse über Entwurf, Farbordnung, Knotentechnik und Proportion weitergegeben. Zum kulturellen Hintergrund gehören florale Formen, geometrische Gliederungen und Symbole, die in der orientalischen Ornamentik über lange Zeit entwickelt und neu interpretiert wurden. Ein Teppich im Ghom-Stil steht daher für eine bestimmte Bildsprache, auch wenn er außerhalb des Irans gefertigt wurde.
Indische Werkstätten haben zahlreiche persische und iranisch geprägte Muster aufgenommen und in eigener handwerklicher Praxis umgesetzt. Bei Indo-Teppichen begegnen sich damit regionale indische Fertigung und ein Entwurf, der auf eine bekannte iranische Tradition verweist. Das erklärt die Verbindung von „Indo“ und „Ghom“ in der Bezeichnung dieses Stücks. Die Herkunft bleibt Indien; Ghom beschreibt hier die gestalterische Orientierung und das Mustererbe.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen in einem langsamen, strukturierten Prozess. Ein Entwurf wird in einzelne Farbbereiche und Knotenschritte übertragen. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten Reihe für Reihe, richten den Flor aus und prüfen die Zeichnung während des Aufbaus. Unterschiede in der Handarbeit sind Teil dieser Technik. Bei einem Ghom-inspirierten Teppich kommt es besonders auf die genaue Ausführung von Medaillon, Blüten und Ranken an.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als florales Ghom-Medaillon bezeichnet. Im Zentrum steht damit eine medaillonbezogene Komposition, deren gestalterischer Schwerpunkt auf floralen Formen liegt. Blumen, Blätter und geschwungene Ranken gehören zur typischen Formensprache solcher Entwürfe. Das Medaillon ordnet die Fläche und gibt dem Blick einen Mittelpunkt, während die begleitenden Ornamente für eine Verbindung zwischen Zentrum und Rand sorgen.
Florale Muster haben in der orientalischen Teppichkunst eine lange Tradition. Blüten können Wachstum, Fruchtbarkeit und die Erneuerung der Natur symbolisieren. Ranken werden häufig als fortlaufende Bewegung gelesen, weil sie sich durch die Fläche ziehen und einzelne Motive miteinander verbinden. Diese Deutungen gehören zur allgemeinen Ornamentik und sind keine zusätzliche Provenienzangabe für dieses einzelne Stück.
Ein Medaillon kann rund, oval, polygonal oder aus mehreren ineinanderliegenden Formen aufgebaut sein. Entscheidend ist seine Funktion als konzentrierte Mitte der Komposition. Um das Zentrum herum werden Nebenmotive so angeordnet, dass eine Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre entsteht. Bei Ghom-inspirierten Entwürfen unterstützt die feine Zeichnung die Lesbarkeit kleiner Blüten- und Blattdetails.
Geometrische Formen können florale Linien ergänzen und dem weichen Charakter der Blüten eine klare Ordnung geben. Gerade Kanten, gegliederte Umrisse und wiederkehrende Motive schaffen Rhythmus, während geschwungene Ranken für Übergänge sorgen. Die Verbindung von organischen und geometrischen Elementen ist in der orientalischen Teppichkunst weit verbreitet. Sie erlaubt eine dekorative Gestaltung, die zugleich regelmäßig und vielteilig wirkt.
Die im Ausgangstext beschriebene Farbwirkung verbindet warme Erdtöne mit lebhafteren Akzenten. Erdtöne geben der Komposition eine ruhige Grundlage; kräftigere Farbbereiche können einzelne Blüten, Konturen oder Teile des Medaillons hervorheben. Dadurch bleibt die Musterstruktur erkennbar, ohne dass die florale Zeichnung ihre Vielschichtigkeit verliert. Die Farben unterstützen somit die Gliederung des Entwurfs.
Florale Medaillonmuster lassen sich in unterschiedliche Einrichtungszusammenhänge einordnen, weil sie sowohl eine klare Mitte als auch eine dekorative Detailfülle besitzen. Das Muster wirkt traditionell durch seine Ornamentik und zugleich geordnet durch die zentrale Anlage. Es handelt sich nicht um ein abstraktes oder rein geometrisches Dessin, sondern um eine florale Komposition mit kulturell gewachsener Bildsprache.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Herstellung, die hohe Knotendichte von 360000 Knoten pro Quadratmeter und das florale Ghom-Medaillon. Der Teppich ist gebraucht, befindet sich in gutem Zustand und wurde professionell gewaschen. Diese Angaben beschreiben seinen dokumentierten Zustand und die ausgeführte Reinigung.
Das Muster verbindet traditionelle florale Ornamentik mit einer klaren Medaillonstruktur. Als Indo Ghom zeigt der Teppich außerdem die Verbindung zwischen indischer Herstellung und einer an Ghom orientierten Gestaltung. Für die Pflege handgeknüpfter Teppiche werden im Ausgangstext regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe und gelegentliches Ausklopfen genannt. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden; Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch und einer milden Seifenlösung tupfend behandelt.
FAQ
Wie pflege ich den handgeknüpften Indo Ghom Teppich?
Staubsaugen Sie den Teppich regelmäßig auf niedriger Stufe. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, damit die Farben nicht verblassen. Flecken sollten sofort behandelt werden. Tupfen Sie die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch und einer milden Seifenlösung ab, anstatt sie stark zu reiben. Gelegentliches Ausklopfen wird im Ausgangstext ebenfalls als einfache Pflegemaßnahme genannt.
Woher stammt dieser Indo Ghom Orientteppich?
Der Teppich stammt aus Indien. Die Bezeichnung Indo Ghom beschreibt einen in Indien gefertigten Orientteppich mit einer Gestaltung, die sich an der Ghom-Tradition orientiert. Ghom liegt im Iran und ist für florale Muster und Medaillonkompositionen bekannt. Die Geschichte des Teppichknüpfens in Ghom reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, doch der Herstellungsort dieses konkreten Teppichs ist Indien.
Ist der Teppich farbecht?
Der Ausgangstext beschreibt den Teppich als mit natürlichen Farbstoffen gefärbt und deshalb als farbecht. Diese Eigenschaft soll dazu beitragen, dass die Farben über lange Zeit lebendig bleiben. Trotzdem sollte der Teppich nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, da Licht die Farberscheinung von Textilien beeinträchtigen kann. Für die alltägliche Pflege bleiben schonendes Staubsaugen und die schnelle, tupfende Behandlung von Flecken empfehlenswert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








