Orientteppich Bijar 250×200 cm Kaschmir handgeknüpft

3994$

Handgeknüpfter Bijar Orientteppich | Knotendichte: über 220.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Kaschmir Wolle | Größe: 250×200 cm | Muster: Medaillon | Zustand: Neu mit Etikett

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 2DDBE609

Beschreibung

Bijar Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser handgeknüpfte Orientteppich wird als Sarough Teppich bezeichnet und besteht aus 100% Kaschmir Wolle. Der Flor aus Kaschmir Wolle hat eine weiche, geschmeidige Oberfläche. Kaschmir gehört zu den feinen Naturfasern und wird wegen seiner angenehmen Haptik und seiner natürlichen Wärme geschätzt. Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor des Teppichs. Eine gesonderte Angabe zur Kette ist nicht vorhanden.

Die Herstellung erfolgt durch Handknüpfung. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgerüst eingearbeitet. Die Knoten werden Reihe für Reihe miteinander verbunden, bis das geplante Muster vollständig aufgebaut ist. Danach wird die Oberfläche des Flors ausgearbeitet. So entsteht ein Teppich, dessen Muster aus vielen einzelnen handgeknüpften Elementen besteht.

Mit einer Knotendichte von über 220.000 Knoten pro Quadratmeter verfügt der Teppich über eine fein gearbeitete Struktur. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es, Linien, Übergänge und kleine Ornamente eng aufeinander abzustimmen. Sie ist ein technisches Merkmal der Ausführung und steht im Zusammenhang mit der Detailgenauigkeit eines geknüpften Entwurfs. Bei der Beurteilung eines Teppichs werden außerdem Faser, Flor, Farbauftrag und die handwerkliche Gleichmäßigkeit berücksichtigt.

Wolle wird seit langer Zeit für textile Bodenbeläge eingesetzt. Ihre Fasern können Wärme aufnehmen und wieder abgeben. Kaschmir Wolle wird darüber hinaus für ihre besondere Weichheit verwendet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche nicht durch ein industrielles Druckverfahren, sondern durch die Verbindung von Knoten, Flor und Farben. Dadurch können Konturen und ornamentale Übergänge innerhalb des Musters differenziert ausgearbeitet werden.

Handknüpfung erfordert eine feste Abfolge von Arbeitsschritten. Zunächst wird das Grundgerüst eingerichtet. Anschließend werden die Knoten nach dem vorgesehenen Entwurf gesetzt. Die Knotendichte beeinflusst dabei, wie eng einzelne Formen nebeneinander angeordnet werden können. Nach Abschluss der Knüpfarbeit wird der Flor geschnitten und die Oberfläche für die Nutzung vorbereitet. Diese Arbeitsweise ist für handgeknüpfte Orientteppiche kennzeichnend.

Herkunft und Tradition

Als Herkunft dieses Teppichs ist Indien angegeben. Deshalb wird dieses Stück als Orientteppich und nicht als Perserteppich bezeichnet. Im Produkttext wird zugleich die Bezeichnung Sarough verwendet. Sarough ist eine Region im zentralen Iran, die für ihre Teppiche bekannt ist. Für das einzelne Angebot bleibt Indien die maßgebliche Herkunftsangabe. Sarough beschreibt hier die im Produkttext verwendete Teppichbezeichnung und die damit verbundene Tradition.

Die Teppichtradition von Sarough reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit entwickelten sich dort Muster und Fertigungsweisen, die bis heute mit der Region verbunden werden. Sarough-Teppiche werden traditionell mit einer klar gegliederten Fläche, sorgfältiger Zeichnung und einer vielseitigen Ornamentik in Verbindung gebracht. Die Entwürfe können zentrale Felder, Bordüren und wiederkehrende pflanzliche oder geometrische Formen miteinander verbinden.

Das Knüpfen eines Teppichs ist in vielen orientalischen Webtraditionen ein handwerklicher Vorgang, bei dem Kenntnisse über Generationen weitergegeben wurden. Erfahrene Knüpfer müssen den Aufbau des Grundgerüsts, die Folge der Knoten, die Farbwechsel und die Ausrichtung der Muster beherrschen. Schon kleine Abweichungen können den Verlauf einer Linie oder die Symmetrie eines Ornaments verändern. Die handwerkliche Arbeit verbindet daher einen festgelegten Entwurf mit der individuellen Ausführung von Hand.

In Sarough wurden unterschiedliche Entwürfe für verschiedene Räume und Einrichtungstraditionen entwickelt. Geordnete Kompositionen erleichtern die Lesbarkeit des Gesamtmusters, während feine Nebenmotive die Fläche beleben. Die regionale Formensprache ist nicht auf ein einziges Motiv beschränkt. Sie kann florale Zeichnungen, geometrische Begrenzungen, zentrale Medaillons und verschieden aufgebaute Bordüren umfassen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Struktur, Farbe und Ornament.

Die Geschichte einer Teppichregion erklärt, warum bestimmte Namen in der Fachsprache sowohl auf einen Stil als auch auf eine Mustertradition verweisen können. Bei diesem Angebot werden Sarough und Bijar genannt, während Indien als Herkunft angegeben ist. Diese Begriffe müssen deshalb voneinander getrennt gelesen werden. Die Herkunft benennt den Herstellungsort des konkreten Stücks; eine regionale Bezeichnung kann dagegen auf die gestalterische Einordnung oder die verwendete Teppichtradition hinweisen.

Orientteppiche aus unterschiedlichen Herstellungsländern können ähnliche Gestaltungsmittel verwenden. Dazu zählen ein betontes Innenfeld, eine umlaufende Bordüre, stilisierte Blüten, Ranken und geometrische Achsen. Solche Gemeinsamkeiten entstehen durch die lange Geschichte des Austauschs von Mustern und handwerklichen Techniken. Sie machen aus einem indischen Teppich mit einer Sarough-Bezeichnung jedoch keinen iranischen Teppich. Für dieses Stück ist die Herkunft Indien ausdrücklich angegeben.

Die Weitergabe traditioneller Muster bedeutet nicht, dass jeder Teppich identisch aussieht. Ein handgeknüpfter Entwurf kann in Farbwahl, Proportion, Linienführung und Detailzeichnung unterschiedlich umgesetzt werden. Die Tradition liefert ein Vokabular aus Formen und Ordnungsprinzipien. Die einzelne Ausführung entsteht durch die Arbeit am konkreten Teppich. So bleibt der regionale Bezug erkennbar, ohne dass die handwerkliche Gestaltung auf ein maschinell wiederholtes Muster reduziert wird.

Design und Muster

Das Muster ist als Medaillon bezeichnet. Ein Medaillon-Muster ordnet eine zentrale Form im Mittelpunkt des Innenfeldes an. Diese Form kann aus einer einzelnen geometrischen Figur oder aus mehreren miteinander verbundenen Ornamenten bestehen. Von der Mitte aus kann sich die Komposition zu den Seiten und zu den Randbereichen entwickeln. Das zentrale Element gibt dem Entwurf seine erkennbare Ordnung.

Der Produkttext beschreibt die Farbgebung als Rost Rot beziehungsweise rustikal-rot. Rostrote Töne gehören zu einer erdigen Farbgruppe und können einem Teppich eine traditionelle Ausrichtung geben. In der orientalischen Teppichkunst werden kräftige Grundfarben häufig mit abgestuften Nebenfarben kombiniert, damit Linien und Innenzeichnungen sichtbar bleiben. Für diesen Teppich ist Rost Rot als Farbe genannt. Weitere einzelne Farben werden nicht angegeben.

Medaillons stehen in der Teppichgestaltung häufig mit floralen und geometrischen Begleitmotiven in Verbindung. Florale Ornamente können stilisierte Blätter, Ranken und Blüten darstellen. Geometrische Formen können Achsen, Rahmen, Sterne oder wiederholte Begrenzungen bilden. Bei der Übertragung in einen Teppich werden diese Motive vereinfacht und rhythmisch geordnet. Dadurch bleiben sie innerhalb der Knotung klar erkennbar und fügen sich in die Gesamtfläche ein.

Ein Innenfeld wird bei vielen Medaillonkompositionen von einer oder mehreren Bordüren gefasst. Die Bordüre bildet einen äußeren Rahmen und unterstützt die Abgrenzung des Hauptmusters. Das Innenfeld trägt dagegen die zentrale Zeichnung. Zwischen beiden Bereichen können schmale Übergangsstreifen liegen. Diese Gliederung schafft ein Verhältnis zwischen Mittelpunkt, Fläche und Rand und gehört zu den grundlegenden Mitteln der orientalischen Teppichgestaltung.

Das Medaillon kann symmetrisch aufgebaut sein oder durch kleine Abweichungen den Charakter der Handarbeit zeigen. Symmetrie sorgt für Ruhe und Orientierung. Wiederholte Motive verbinden die verschiedenen Bereiche miteinander. Eine hohe Knotendichte erleichtert die Ausarbeitung enger Konturen, feiner Linien und kleiner ornamentaler Einheiten. Die Wirkung des Musters entsteht somit aus dem Entwurf und aus seiner Umsetzung in der handgeknüpften Oberfläche.

Die Bezeichnung Sarough wird im Produkttext mit einem klassischen Teppichentwurf verbunden. Der Stil ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Da Indien als Herkunft genannt ist, wird der Teppich in diesem Angebot als Orientteppich geführt. Die Beschreibung des Stils verweist auf eine gestalterische Tradition und stellt keine zusätzliche Behauptung über das Herstellungsland dar.

Ein rostrotes Medaillon kann in einem Raum als klarer Mittelpunkt der Bodenfläche gelesen werden. Die zentrale Form lenkt den Blick, während die sie umgebenden Ornamente für eine abgestufte Verbindung zwischen Mitte und Rand sorgen. Die rustikale Farbcharakteristik steht dabei für eine eher erdige als leuchtend kühle Wirkung. Welche einzelnen Nebenfarben oder Detailmotive vorhanden sind, ist im Ausgangstext nicht weiter aufgeführt.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu mit Etikett. Als weitere ausdrücklich genannte Eigenschaft ist er für Fußbodenheizungen geeignet. Die natürliche Wolle wird im Produkttext mit Wärmeleitung und Isolation in Verbindung gebracht. Dadurch kann der Teppich in Räumen verwendet werden, in denen eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Die Eignung gehört zu den angegebenen Produkteigenschaften.

Zu den weiteren Kennzeichen zählen die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus 100% Kaschmir Wolle, die Knotendichte von über 220.000 Knoten pro Quadratmeter und das Medaillon-Muster in Rost Rot. Diese Angaben beschreiben Material, Fertigung, Struktur und Gestaltung des konkreten Stücks. Der Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch bezeichnet. Ein bestimmter Einsatzort ist nicht vorgeschrieben.

Für die Pflege eines handgeknüpften Teppichs empfiehlt sich regelmäßiges und vorsichtiges Entfernen von Staub und Schmutz. Eine professionelle Teppichreinigung kann bei stärkeren Verschmutzungen eingesetzt werden. Sie hilft, die Wolle zu schonen und die Farbwirkung zu bewahren. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zu einem Ausbleichen der Farben führen kann. Bei der Reinigung müssen die handgeknüpfte Konstruktion und der Wollflor berücksichtigt werden.

FAQ

Wie erkenne ich die Echtheit eines Perserteppichs?

Bei einem handgeknüpften Teppich können Knotendichte, Material und Muster wichtige Hinweise auf die Ausführung geben. Die Oberfläche eines handgeknüpften Teppichs entsteht Knoten für Knoten und kann deshalb eine differenzierte Zeichnung zeigen. Maschinenprodukte werden industriell gefertigt und weisen häufig eine andere Gleichmäßigkeit und Detailwirkung auf. Bei diesem Angebot sind die handgeknüpfte Herstellung, über 220.000 Knoten pro Quadratmeter, 100% Kaschmir Wolle und ein Medaillon-Muster angegeben. Da Indien als Herkunft genannt ist, wird dieses konkrete Stück als Orientteppich bezeichnet.

Kann ich den Teppich auf einer Fußbodenheizung verwenden?

Ja. Der Teppich ist für Fußbodenheizungen geeignet. Die Kaschmir Wolle wird im Produkttext mit guter Wärmeleitung und Isolation verbunden. Dadurch kann die Wärme der Fußbodenheizung durch den Teppich wirken, während die textile Oberfläche erhalten bleibt. Eine fachgerechte Verlegung und ausreichende Luftzirkulation sollten dennoch beachtet werden. Die Eignung für Fußbodenheizungen ist eine ausdrücklich genannte Eigenschaft dieses Teppichs und gilt unabhängig davon, ob er in einem Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro eingesetzt wird.

Wie pflege ich meinen Sarough Orientteppich richtig?

Staub und lose Schmutzpartikel sollten regelmäßig und vorsichtig entfernt werden. Schonende Reinigung trägt dazu bei, die Oberfläche aus Kaschmir Wolle und die Wirkung der Farben zu erhalten. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie mit der Zeit ein Ausbleichen verursachen kann. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Ein Fachbetrieb kann die handgeknüpfte Konstruktion, den Flor und die Wollfaser berücksichtigen. Aggressive Reinigungsmittel und unsachgemäße Behandlung sollten vermieden werden.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen