Orientteppich Bidjar 312 x 213 cm Schurwolle handgeknüpft

3542$

Handgeknüpfter Bidjar Orientteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 98% Schurwolle, 2% Seide | Größe: 312 x 213 cm | Zustand: Neu

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 0C193A40

Beschreibung

Bidjar Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser neue Orientteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 98% Schurwolle und 2% Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die Haptik und das Erscheinungsbild des Teppichs. Schurwolle wird wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit eingesetzt. Sie bildet den überwiegenden Anteil des Flors und verleiht dem Teppich eine strapazierfähige Grundlage für den Gebrauch im Wohnbereich. Die Seide ergänzt die Wolle mit einer feineren Oberfläche und einem sanften Glanz. Dadurch entsteht ein Materialbild, in dem die matte Wirkung der Wolle und die zurückhaltende Lichtreflexion der Seide zusammenkommen.

Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die Knoten einzeln von Hand in das Grundgewebe eingebracht werden. Bei diesem Teppich beträgt die Knotendichte 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Musterelementen. Sie gehört zugleich zu den Merkmalen, die bei einem handgeknüpften Teppich seine feste Struktur und die Feinheit der Ausführung bestimmen. Die Kombination aus Schurwolle und Seide ist außerdem darauf ausgerichtet, ein angenehmes Tastgefühl mit einer belastbaren Nutzung zu verbinden.

Die Materialangaben beziehen sich auf den Flor: Schurwolle und Seide sind die genannten sichtbaren Fasern dieses Teppichs. Die Eigenschaften der Wolle unterstützen eine pflegeleichte und langlebige Nutzung, während der Seidenanteil dem Flor eine feinere Anmutung gibt. Die handwerkliche Knüpftechnik bleibt dabei im Mittelpunkt der Verarbeitung. Sie unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen, weil jedes Knotenelement Teil einer von Hand aufgebauten Fläche ist.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft dieses Teppichs ist Indien. Er ist deshalb als Orientteppich einzuordnen und nicht als Perserteppich. Die Bezeichnung Bidjar verweist auf eine traditionelle Teppichrichtung, die mit der gleichnamigen Region im Iran verbunden ist; sie ändert nicht die angegebene Herstellung in Indien. Bei der Beschreibung eines einzelnen Teppichs müssen Motivbezeichnung und tatsächliche Herkunft getrennt betrachtet werden. Hier treffen eine indische Fertigung und die Bidjar genannte Gestaltungstradition aufeinander.

Bidjar ist als Teppichregion im westlichen Iran bekannt. Die dortige Knüpftradition wird mit dicht gearbeiteten, robusten Teppichen verbunden. In der regionalen Entwicklung spielte die Herstellung von Teppichen eine wichtige Rolle für Haushalte und Werkstätten. Das Wissen über das Spannen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten, das Eintragen der Schussfäden und das anschließende Scheren wurde über viele Generationen weitergegeben. Solche Abläufe erklären, weshalb Bidjar-Teppiche in der Fachsprache häufig mit einer kompakten Konstruktion und einer ausgeprägten Gebrauchstauglichkeit verbunden werden.

Die traditionelle Bidjar-Arbeit steht außerdem für eine sorgfältige Abstimmung von Grundaufbau, Knotensetzung und Musterzeichnung. Ein dichtes Knüpfbild erlaubt es, florale und geometrische Formen klar nebeneinander zu führen. Die Muster können streng gegliedert sein oder durch kleinere Ranken, Blüten und Symbole belebt werden. Historische Stücke aus der Region werden häufig als Familienerbstücke betrachtet, weil Teppiche dort nicht nur als Bodenbelag, sondern auch als handwerkliche und kulturelle Arbeiten verstanden wurden. Diese allgemeine Tradition bildet den Hintergrund für die Bidjar-Bezeichnung dieses in Indien gefertigten Orientteppichs.

Bei indischen Orientteppichen werden unterschiedliche regionale Vorbilder und überlieferte Zeichensysteme aufgegriffen. Indische Werkstätten arbeiten dabei mit handwerklichen Verfahren, die auf eine präzise Wiederholung und eine gleichmäßige Ausführung ausgerichtet sein können. Die Herkunft Indien beschreibt den Herstellungsort dieses Teppichs. Bidjar beschreibt die im Produkt verwendete stilistische Zuordnung. Beide Angaben ergänzen einander, dürfen aber nicht miteinander verwechselt werden. So bleibt die Herkunft sachlich korrekt, während die Verbindung zur iranischen Bidjar-Tradition verständlich wird.

Design und Muster

Bidjar-Teppiche werden traditionell häufig mit floralen Elementen, geometrischen Formen und überlieferten Symbolen verbunden. Die Muster können aus einem zentral geordneten Aufbau, aus wiederkehrenden Ornamenten oder aus einer stärker flächigen Gliederung bestehen. Auch Ranken, Blüten und andere Formen aus der Natur gehören zum bekannten Gestaltungsvokabular dieser Richtung. Die Motive stehen dabei nicht nur für dekorative Einzelheiten. Wiederholung, Spiegelung, Umrandung und die Ordnung der Flächen geben dem Muster seine Struktur und lassen die einzelnen Elemente als zusammenhängende Komposition erscheinen.

Die Bidjar-Tradition verbindet oft klare geometrische Ordnung mit kleinen floralen Ausarbeitungen. Gerade die dichte Knüpfung eignet sich dafür, Konturen sauber zu führen und feine Übergänge in der Zeichnung auszuarbeiten. Ein geometrisches Ornament kann durch wiederholte Formen rhythmisch wirken, während ein florales Muster mit geschwungenen Linien und Ranken eine weichere Bewegung erhält. Traditionelle Symbole können aus dem täglichen Leben oder aus der Natur abgeleitet sein und innerhalb des Musters eine überlieferte Bedeutung tragen. Welche einzelnen Motive auf diesem Teppich im Detail erscheinen, wird in den Produktangaben nicht weiter benannt; festgehalten ist seine Bidjar-Zuordnung und sein traditionell orientalisch-persischer Stil.

Die Gestaltung solcher Teppiche wird außerdem durch die Materialwahl unterstützt. Schurwolle nimmt Farbtöne auf und erzeugt eine eher satte, textile Wirkung. Seide kann den Lichtwechsel auf feinen Partien stärker sichtbar machen und dadurch ausgewählte Konturen oder Details hervorheben. Zusammen schaffen beide Fasern ein wechselndes Verhältnis von matter und leicht glänzender Oberfläche. Die handgeknüpfte Ausführung erlaubt es, diesen Wechsel mit einer detaillierten Musterzeichnung zu verbinden, ohne den Teppich auf eine maschinell wiederholte Struktur zu reduzieren.

Traditionelle orientalische und persische Stilmittel sind häufig durch eine deutliche Rahmung, gegliederte Innenfelder und eine ausgewogene Verteilung der Ornamente gekennzeichnet. Solche Gestaltungsprinzipien können einem Raum eine geordnete textile Fläche geben. Sie sind zugleich unabhängig vom Herstellungsland zu betrachten: Ein Muster kann auf iranische Vorbilder zurückgehen, während der konkrete Teppich in Indien gefertigt wurde. Bei diesem Stück bezeichnet Bidjar daher die gestalterische und regionale Tradition, nicht den Produktionsort. Die Verbindung von klassischer Ornamentik, dichter Knüpfung und dem Zusammenspiel von Wolle und Seide prägt seine beschriebene Erscheinung.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und wird im Rahmen eines Lagerverkaufs angeboten. Er ist handgeknüpft, weist eine Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter auf und besteht aus Schurwolle mit einem Seidenanteil. Als weitere Eigenschaft ist er für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Bei einer solchen Nutzung sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Lebensdauer des Teppichs nicht beeinträchtigt wird. Die Angaben zur Herkunft, zur Materialzusammensetzung und zur Bidjar-Zuordnung stehen dabei unabhängig voneinander: Indien ist das Herstellungsland, Bidjar die traditionelle stilistische Einordnung.

Die Kombination aus Schurwolle und Seide, die handgeknüpfte Herstellung und die dichte Ausführung bestimmen den sachlichen Charakter dieses Orientteppichs. Für die Pflege wird regelmäßiges Absaugen empfohlen, um Staub und Schmutz zu entfernen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Flecken werden mit einem feuchten Tuch abgetupft und nicht gerieben. Für den Außenbereich ist der Teppich nicht empfohlen, weil Witterungseinflüsse Material und Gestaltung beeinträchtigen können. Vorgesehen ist die Nutzung in geschützten Innenräumen.

FAQ

Wie pflege ich den Orientteppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und Schmutz nicht dauerhaft im Flor festsetzen. Beim Saugen ist eine schonende Vorgehensweise sinnvoll, die die handgeknüpfte Oberfläche nicht unnötig belastet. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Verblassen der Farben beitragen kann. Falls eine Flüssigkeit oder ein anderer Fleck auf den Teppich gelangt, wird die Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben sollte man vermeiden, damit die Fasern und die Materialstruktur aus Schurwolle und Seide nicht beschädigt werden. Für eine weitergehende Reinigung ist eine fachgerechte Behandlung geeignet.

Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?

Ja, der handgeknüpfte Orientteppich ist für Fußbodenheizungen geeignet. Schurwolle und Seide lassen die Wärme grundsätzlich durch, sodass der Teppich auf einem entsprechend ausgestatteten Boden verwendet werden kann. Die Heizung sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden. Eine übermäßige Temperatur kann die Lebensdauer des Teppichs beeinträchtigen und ist deshalb zu vermeiden. Bei der Nutzung sollte außerdem auf einen ebenen, geschützten Innenbereich geachtet werden. Die Eignung für Fußbodenheizung bedeutet nicht, dass der Teppich für Feuchtigkeit, wechselnde Witterung oder den dauerhaften Einsatz im Freien bestimmt ist.

Kann ich den Teppich im Freien verwenden?

Die Verwendung im Freien wird nicht empfohlen. Der Teppich ist aus Schurwolle und Seide gefertigt und kann auf Witterungseinflüsse empfindlich reagieren. Feuchtigkeit, direkte Sonne und wechselnde Temperaturen können die Fasern, die Farben und die handgeknüpfte Struktur beeinträchtigen. Damit Qualität und Muster erhalten bleiben, sollte der Teppich in einem geschützten Innenraum ausgelegt werden. Auch bei einer Nutzung auf einer überdachten Fläche im Außenbereich bleibt das Risiko bestehen, dass Luftfeuchtigkeit oder seitlich eindringender Regen auf das Material einwirken. Für den vorgesehenen Gebrauch ist daher ein trockener Innenbereich die passende Umgebung.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen