





Orientteppich 330 x 217 cm Wolle handgewebt
844$
Handgewebter Orientteppich | Material: Flor 100% Wolle | Größe: 330 cm x 217 cm | Muster: Art déco, mehrfarbig | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: ED54B196
Beschreibung
Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Orientteppich ist handgewebt und als moderner Kelim ausgeführt. Als Material ist 100% Wolle angegeben. Die Webart ist ein Flachgewebe; zusätzlich wird der Teppich als Kurzflor-Teppich bezeichnet. Damit verbindet die Ausführung eine flache, gewebte Struktur mit einer kurzen Oberfläche. Anders als bei einem geknüpften Teppich entsteht das Grundbild bei einem Kelim durch das Verkreuzen von Kett- und Schussfäden. Das Muster wird während des Webvorgangs aufgebaut und nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht.
Handweben ist ein textiler Arbeitsprozess, bei dem die Fäden von Hand geführt und in die Gewebestruktur eingebunden werden. Bei einem Flachgewebe liegt der Schwerpunkt auf der Verbindung der Fäden und auf der regelmäßigen Spannung des Gewebes. Die Wolle bildet dabei das im Angebot genannte Material. Ihre Verwendung ist eine klassische Grundlage der orientalischen Teppich- und Kelimherstellung, weil Wollgarne sich verspinnen, färben und zu stabilen textilen Flächen verweben lassen. Für diesen Teppich ist ausdrücklich eine Ausführung aus 100% Wolle angegeben.
Die Bezeichnung moderner Kelim verweist auf die Verbindung einer überlieferten Webart mit einer zeitgemäßen Gestaltung. Kelims können ohne hoch aufgebauten Flor auskommen und wirken deshalb häufig klar und flächig. Das macht die Struktur des Gewebes zu einem wichtigen Bestandteil der Gestaltung. Bei diesem Stück wird die Webart als Flachgewebe beschrieben, während die Produktangaben zugleich Kurzflor nennen. Beide Angaben gehören zur beschriebenen Ausführung und werden hier entsprechend beibehalten.
Der Teppich wird als neu ohne Etikett angeboten. Diese Zustandsangabe beschreibt den im Angebot genannten Zustand und sagt zugleich, dass kein Etikett vorhanden ist. Weitere Angaben zu Färbemitteln, zur Kette oder zu einer bestimmten Knotendichte liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt. Die handgewebte Herstellung, die Wollausführung und die flache Webart bilden die gesicherten Angaben zur Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft ist als regionales Design bezeichnet. Eine konkrete Stadt, Provinz oder ein bestimmtes Land wird nicht genannt. Deshalb steht hier die regionale Gestaltungsidee im Mittelpunkt und nicht die Zuordnung zu einem einzelnen Teppichzentrum. Orientalische Teppiche und Kelims entstehen in unterschiedlichen Webtraditionen, deren Erscheinungsbilder von den verfügbaren Materialien, den örtlichen Gewohnheiten und den jeweiligen Mustersprachen geprägt werden. Der Begriff Orientteppich beschreibt in diesem Zusammenhang die textile und gestalterische Einordnung, nicht eine näher bezeichnete Herkunft dieses Einzelstücks.
Kelim ist die Bezeichnung für eine Gruppe flach gewebter Teppiche. Bei dieser Technik werden Kettfäden aufgespannt und Schussfäden von Hand eingetragen. Durch die Art, wie die Schussfäden an den Farbgrenzen geführt werden, entstehen Flächen, Linien und geometrische Formen. Die Vorder- und Rückseite eines Kelims können sich dabei ähnlich sehen, weil das Muster aus der Webstruktur selbst hervorgeht. Diese Arbeitsweise unterscheidet den Kelim grundsätzlich vom Orientteppich mit geknüpften Florfäden.
Flachgewebe haben in vielen Regionen eine lange textile Tradition. Sie konnten als Bodenbelag, Wandbehang oder textile Ausstattung verwendet werden und ließen sich vergleichsweise leicht bewegen. Ihre Muster wurden aus der Weblogik entwickelt: Farbflächen, Streifen, Rauten, Rechtecke und andere Zeichen entstehen durch die Abfolge der Schussfäden. Je nach regionaler Tradition können solche Muster streng geometrisch, rhythmisch wiederholt oder freier gegliedert sein. Eine einzelne Form trägt jedoch nicht automatisch eine festgelegte kulturelle Bedeutung. Bedeutungen hängen von Region, Zeit und Gestaltungskontext ab.
Die Tradition des Kelims zeigt, wie handwerkliche Verfahren in neue Gestaltungssprachen überführt werden können. Ein moderner Kelim übernimmt die flache Webtechnik und kann zugleich mit reduzierten Formen, einer veränderten Farbordnung oder einer Anlehnung an moderne Stile arbeiten. Bei diesem Orientteppich ist das Design als regional bezeichnet und der Stil als Art déco angegeben. Damit treffen eine traditionelle textile Technik und eine klar benannte moderne Stilrichtung aufeinander, ohne dass eine bestimmte Herkunftsregion behauptet wird.
Art déco entwickelte sich als internationale Stilrichtung mit einer Vorliebe für klare Konturen, geometrische Ordnung und dekorative Flächen. In der Textilgestaltung kann dieser Einfluss durch wiederholte Formen, symmetrische Gliederung oder eine ausgewogene Farbverteilung sichtbar werden. Die Verbindung mit der Kelimtechnik ist dabei eine gestalterische Übersetzung: Die Geometrie wird nicht gedruckt, sondern in die Webstruktur integriert. Das Ergebnis kann zugleich handwerklich geprägt und zeitgemäß wirken. Für dieses Stück ist die Einordnung als Art déco ausdrücklich genannt.
Design und Muster
Das Muster ist dem Stil Art déco zugeordnet und die Farbgebung wird als mehrfarbig beschrieben. Diese beiden Angaben bestimmen den gestalterischen Rahmen des Teppichs. Art déco steht in der Gestaltung häufig für klare Linien, geometrische Flächen und eine bewusste Ordnung dekorativer Elemente. Bei einem gewebten Kelim können solche Eigenschaften unmittelbar aus dem Wechsel von Farben und aus der Richtung der Fäden entstehen. Die Fläche wird dadurch nicht nur von ihrer Materialstruktur, sondern auch von ihrem grafischen Aufbau geprägt.
Geometrische Muster gehören zu den naheliegenden Ausdrucksformen eines Flachgewebes. Gerade Linien lassen sich durch die Folge der Schussfäden aufbauen, während Farbwechsel abgegrenzte Felder erzeugen. Rauten, Streifen, Rechtecke, Stufen und wiederholte Winkel sind typische Möglichkeiten der textilen Geometrie. Diese Formen werden nicht als konkrete Muster dieses Teppichs behauptet, sondern erläutern die gestalterischen Mittel, mit denen ein moderner Kelim arbeiten kann. Die tatsächliche Einordnung des vorliegenden Stücks lautet Art déco und mehrfarbig.
Mehrfarbig bedeutet, dass die Gestaltung mit mehreren Farben arbeitet. Die Wirkung einer solchen Farbzusammenstellung hängt von Kontrast, Wiederholung und Verteilung ab. Helle und dunkle Flächen können die Struktur gliedern, während benachbarte Farbtöne ruhigere Übergänge schaffen. In einem Kelim entstehen Farbfelder aus der Webarbeit selbst. Dadurch bleibt die Farbgestaltung eng mit dem Herstellungsverfahren verbunden. Der Begriff mehrfarbig macht keine Aussage über einzelne Farbtöne, ihre genaue Anzahl oder die verwendeten Farbstoffe.
Ein Art-déco-Einfluss kann sowohl regelmäßig als auch dekorativ interpretiert werden. Die klare Formensprache lässt sich mit flächigen Kompositionen verbinden, bei denen einzelne Bereiche optisch aufeinander reagieren. In einem modernen Kelim wird diese Ordnung nicht zwangsläufig historisch kopiert. Vielmehr kann die traditionelle Technik als Grundlage für eine zeitgenössische Gestaltung dienen. Der Teppich wird im Angebot als moderner Kelim bezeichnet; diese Bezeichnung beschreibt die Verbindung von Webart und aktuellem Stilverständnis.
Die flache Struktur beeinflusst auch die Wahrnehmung des Musters. Bei einem hochflorigen Teppich verändern sich Konturen durch die Höhe und Richtung der Florfäden. Ein Flachgewebe zeigt die gewebte Fläche dagegen unmittelbarer. Linien und Farbwechsel können dadurch grafisch erscheinen. Die Produktangabe Kurzflor ergänzt diese Beschreibung um die Einordnung als Teppich mit kurzer Oberfläche. Eine konkrete Zeichnung, ein einzelnes Medaillon oder ein bestimmtes Ornament ist nicht angegeben und wird deshalb nicht benannt.
Das Design bleibt damit in den belegten Grenzen: regional gestaltet, modern als Kelim ausgeführt, dem Art-déco-Stil zugeordnet und mehrfarbig. Diese Angaben reichen aus, um die formale Ausrichtung zu beschreiben, ohne ein nicht genanntes Motiv oder eine bestimmte Provenienz hinzuzufügen. Der Orientteppich steht beispielhaft für die Möglichkeit, handwerkliche Webtechniken mit einer geordneten, modernen Formensprache zu verbinden.
Besonderheiten
Als besondere Eigenschaft wird die Eignung für Fußbodenheizung genannt. Diese Information gehört zur beschriebenen Nutzung des Teppichs und ist besonders für Räume relevant, in denen Wärme über die Bodenfläche abgegeben wird. Die Eignung ersetzt keine Hinweise zur jeweiligen Heizungsanlage oder zur Verlegung. Für die praktische Nutzung sollten die allgemeinen Vorgaben des Heizungs- und Bodenherstellers beachtet werden.
Die Einsatzmöglichkeiten werden für verschiedene Wohnbereiche beschrieben. Genannt werden Wohnzimmer, Essbereich und Schlafzimmer. Dort kann ein flach gewebter Teppich als textile Fläche und als gestalterisches Element eingesetzt werden. Die mehrfarbige Art-déco-Gestaltung lässt sich dabei als eigenständiger Bestandteil der Raumordnung betrachten. Weitere Eigenschaften wie eine bestimmte Strapazierfähigkeit, eine spezielle Pflegeausrüstung oder eine festgelegte Garantie sind nicht angegeben.
Der Zustand ist neu ohne Etikett. Zusammen mit der handgewebten Herstellung, 100% Wolle, der Flachgewebe-Webart und der Bezeichnung als Kurzflor-Teppich ergibt sich ein klar umrissener Produktcharakter. Der Ursprung bleibt als regionales Design beschrieben, ohne nähere Ortsangabe. Damit werden Technik, Material, Stil und Nutzung benannt, während nicht belegte Details zur Herstellung oder Herkunft offenbleiben.
FAQ
Wie pflege ich einen handgewebten Orientteppich?
Regelmäßiges Absaugen oder vorsichtiges Ausklopfen entfernt Staub aus dem Gewebe. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei Flecken empfiehlt sich eine sofortige Behandlung mit einem feuchten Tuch, damit die Verschmutzung nicht tiefer eindringt. Für weitergehende Maßnahmen sollte die flache Wollausführung berücksichtigt werden.
Ist der handgewebte Orientteppich für Allergiker geeignet?
Handgewebte Teppiche aus natürlichen Materialien können weniger allergene Stoffe enthalten. Eine regelmäßige Reinigung hilft dabei, Staub und mögliche Allergene zu reduzieren. Da die individuelle Verträglichkeit unterschiedlich ist, sollte die konkrete Wohnsituation berücksichtigt werden. Für dieses Stück ist 100% Wolle als Material angegeben.
Wo kann der Orientteppich eingesetzt werden?
Der Teppich kann in verschiedenen Wohnbereichen verwendet werden. Als mögliche Einsatzorte werden Wohnzimmer, Essbereich und Schlafzimmer genannt. Zusätzlich ist er als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Seine mehrfarbige Art-déco-Gestaltung und die flache, handgewebte Ausführung machen ihn zu einer textilen Bodenfläche mit dekorativer Funktion.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Material |













